Posts Tagged börek

Das sind wir!

Wir müssen uns bekennen. Wir sind köftesüchtig, Mokkamakinas, Börekjunkies, Pideschüffler, Kebapinatoren, Frauenschenkelköfte und Doyçländer. Wir tragen es ab sofort öffentlich.

Noch ein paar Impressionen von der Produktion. Vielen Dank an Shadaim. Falls Ihr eins möchtet, so schreibt uns einfach.

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Ayvalik Tost und weitere Leckereien

In der letzten Woche hat es uns (Ayşe+Orhan+Mama+Papa) zu einem Kurztripp in die Türkei verschlagen.

Wir wollte ja eigentlich Videos zu türkischen Leckereien drehen, aber es war wirklich ein Kurztripp. Daher haben wir uns auf das Vertilgen der Köstlichkeiten konzentriert. Egal wo wir waren, es musste immer die lokale Spezialität sein!

Ayvalık

Unser erstes Ziel ist ein Hafenstädtchen an der Nordägäis. Zwei Besonderheiten prägt die Stadt, das Olivenöl (Zeytinyağı) und der Ayvalık Tost. In diesem Gebiet ist der Anbau von Oliven traditionell und Ayvalık das Mekka. Es tummelten sich beizeiten bis zu 22 Olivenöl-Fabriken. Dazu machen wir aber mal ein Spezial im September. Der Ayvalık Tost erhält seine Besonderheit durch das lokal angebaute Mehl. In jedem Cafe, jeder Strandbar oder am Straßenrand in fahrbahren Mini-Küchen findet sich der Toast. Will man jedoch das Original genießen, geht man zum Avsar Tost. Direkt am Hafen, schräg gegenüber des Fischmarktes säumen sich 7-10 kleine Büdchen in einer engen Gasse. Früher, vor ca. 15 Jahren, waren es nur ein paar dieser Mini-Wagen, die sich dort aufstellten. Nun ist es eine Institution! Ein typischer Toast besteht in der Grundlage aus Brot und Butter. Zunächst wird dieser nach Belieben mit Kaşar (Hartkise aus Kuhmilch), Sosis (Würstchen) oder Sucuk getoastet. Dabei schmiert man noch Butter auf die obere und untere Seite des Toasts (wenig). Danach kommt nach Wunsch Tomate, Turşu (eingelegt Gürkchen), Mayonnaise und Ketschup. Boah… yamm!

Kuşadası

In der Südostägäis liegt das alteingesessene Städtchen Kuşadası (Vogelinsel). In der Nähe befindet sich Ephesus (für die Kulturhungrigen). Die Gegend wird geprägt vom sogenannten Çöp Åžiş (direkt übesetzt Müll-Spieß). Das sind ganze kleine Lammstückchen an Holzspießen (eher Splitter) gegrillt. Die dreht man in einem Häufchen auf Kreuzkümmel und Salz, drückt es ins Brot und nach Belieben Zwiebel und Tomaten dazu. Ein Glas mit geschäumten Ayran gehört dazu. Der berühmteste Rastplatz ist der Meşhur Yandım Çavuş

Åžirince

Das verschlagene Dörfchen ist ca. 8 km von Kusadası entfernt und liegt im Landesinneren. Dort wird Wein angebaut. Die Häuser sind alle restauriert und die Straßen sind gepflastert mit kleinen Ständen. Einen Rot- und einen Weißwein haben wir mitgenommen, mal sehen wann und wo wir ihn trinken.

Susurluk

Auf dem Weg nach Istanbul sind wir mit der Fähre von Bandirma aus gefahren. Ca. 55 km vorher liegt Susurluk, dort muss man Çiğ Börek. essen. Dementsprechend war auch der Andrang auf dem Parkplatz des Restaurants. Mit dem Wissen, dass die meisten schnell zur Fähre müssen, ist der Service zügig. Çiğ Börek ist gewürztes rohes Hackfleisch, umschlungen von Teig in einem Halbkreis geformt. Das Ganze wird frittiert.

Ach ja… war das lecker…

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Tepsi Böreği ~ das Rezept

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Das Tepsi Böreği ~ Börek (Teigblätter) mit Käse-Füllung ist in der Zubereitung sehr einfach. Als Grundlage braucht man ein Backblech, jedoch geht es auch in einer tieferen Auflaufform. Dann wird das Börek dicker.

Zutaten:

4 Teigblätter (Yufka)
3 Eier
250g türkischer Feta
200ml Milch
150g geriebener Käse (Gouda, Emmentaler…)
125g Butter
2 mittelgroße Kartoffeln
Petersilie (glatte)
Dill
Salz
Pfeffer
Chilli (pul biber)
1 TL Schwarzkümmel (çörek otu)
wer mag 1-2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Die Butter in der warmen Milch schmelzen lassen. Dann ein Eigelb trennen und aufheben (das brauchen wir zum Bestreichen). Das restliche Eiweiß und das andere Ei in die leicht warme Milch geben. Die Eier direkt in der Milch verrühren. Diese Soße brauchen wir zum Befeuchten der Yufka-Blätter. Die vorgekochten Kartoffeln von ihrer Schale befreien und in eine breitere Schale geben. Die kleingehackte Petersilie, den Dill, den zerbröselten Feta, Salz, Pfeffer, Chilli in mit den Kartoffeln zusammen zerdrücken (am Besten geht da ne Gabel). Das Backblech mit Pflanzenöl einölen oder einfetten (dann klebts nicht so…). Ein ganzes Teigblatt als Grundlage in das Backblech legen, die Ränder sollen ruhig überlappen. Die Soße mit einem Löffel verstreichen so dass das Yufka nur leicht befeuchtet ist. Das zweite Yufka-Blatt teilen wir in vie Teile und verteilen es als eine Schicht auf das Blech und wiederholen das Befeuchten. Bei der letzten Schicht befeuchten wir nicht mehr, sondern verteilen die Füllung gleichmäßig. Den gerieben Käse noch darüber geben und mit den restlichen Yufka-Blättern die Schichtung und Befeuchtung fortsetzen. Zum Schluss die überlappenden Ränder zuklappen und alles noch einmal anfeuchten. Das Eigelb leicht verstreichen und mit dem Schwarzkümmel bestreuen. Ganz wichtig: das Börek nun von der Mitte beginnend in gleichgroße Stücke schneiden, so verteilt sich die Soße besser. Im 180 °C vorgehizten Ofen ca. 30 Minuten goldbraun backen. Mit Çay oder Ayran servieren. Afiyet olsun!

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Tepsi Böreği ~ Börek (Teigblätter) mit Käse-Füllung ~ Podcast

Tepsi Böreği ~ wieder ein Klassiker in der türkischen Küche. Teigblätter (Yufka) im Backblech mit einer Käsefüllung gebacken. Das Gericht findet man im türkischen Haushalt und in Restaurants. Es ist sehr einfach in der Zubereitung und kann beliebig variiert werden. Wir haben uns für türkischen Feta und geriebenen Käse entschieden. Man kann aber auch Spinat, Hackfleisch, Sucuk, Pastırma oder anderes als Füllung nutzen. Wichtig, nie den Käse vergessen. Den Yufka findet man im Bakkal (Supermarkt), wobei man darauf achten sollte, dass er frisch zubereitet ist. Ist der Teig brüchig, so liegt er schon länger in der Kühltruhe. Das genaue Rezept kommt noch… ;-) Afiyet olsun.

Den Video-Podcast umsonst liefern lassen. Dazu noch den Audio-Podcast zur Aussprache und das Rezept

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Çay kochen ~ Tee auf türkische Art

Autotee.jpgDas Erste am Morgen ist ein Glas Tee! So beginnt in einem türkischen Haushalt der Tag. Der Tag und der Mensch erwacht damit, so wie der türkische Ausdruck für „Guten Morgen“ ~> „Günaydın“ also der Tag erwacht. Doch nicht nur am Morgen wird der Çay getrunken, sondern zu fast jeder Tageszeit und Gelegenheit. Er ist fest verankert in der türkischen Kultur. Schaut man auf die Herkunft, ist natürlich China zu nennen, denn daher kommt er ins Osmanische Reich. Es ist gar nicht so lange her. Die Osmanen versuchten erst 1888 in Bursa die Teesamen zum Sprießen zu bekommen. Das Klima dort ist aber nicht geeignet dazu. Einige Nachforschungen und Versuche später kam man auf das Gebiet an der Schwarzmeerküste. Es fällt mehr Regen als in den anderen Regionen Antoliens und es ist milder. So kam es, dass ab 1935 der erste erfolgreiche Anbau von Tee in Rize begann. Die Chinapflanze Camellia sinensis ist der Ursprung des Schwarztees, wobei Teemischungen den Charakter des Rize-Çay ausmachen. Heute ist die Türkei mit 6% am Tee-Weltmarktanteil auf Platz 5 der Tee produzierenden Länder. Der pro Kopf Verbrauch von Schwarztee liegt bei 2,3 kg. In Deutschland nur 230g, aber in Ostfriesland 2,6 kg. Was ein Zufall, denn man muss wissen, dass die Bewohner am Schwarzmeer (die Laz) sozusagen die Ostfriesen der Türkei sind. Dazu schreiben wir noch mal was längeres…

Ein Brauch bzw. zu den guten Sitten in der Türkei darf der Tee nicht fehlen. Als gastfreundliche Geste wird immer ein Glas Tee angeboten. Dabei ist es vollkommen egal, ob es der liebe Nachbar oder ein unbekannter Fremder ist. Der Besuch wird als Gast Gottes angesehen und eine Ablehnung kommt (fast) einer Beleidigung nahe. Also ruhig zum Tee bleiben und ein paar Worte wechseln. Dabei das Dedikodu nicht auslassen. ;-)

Den Çay kochen

Das Ritual zum Kochen des typisch türkischen Tees ist ganz einfach. Den Tee genießt man am Liebsten zum Börek, zum Kurabiye oder mit Kek.

Zutaten und Utensilien

  • Wir brauchen auf jeden Fall ein Çaydanlık. Das ist eine Abwandlung des Samowar bzw. Semaver und lässt sich auf einer normalen Herdplatte nutzen.
  • Türkischen Schwarztee (ein TR-Teelöffel pro Glas und einen für die Teekane)
  • Teesieb
  • türkische Teegläser (falls zur Hand)
  • Utensilien zum Çay kochen gibt es bei Buqet.

Zubereitung (zum Podcast)

  • den Tee mit lauwarmen Wasser im Demlik (Teekanne) auswaschen bzw. anfeuchten
  • das Çaydanlık mit kaltem (am Besten frischem, kalkfreiem) Wasser füllen
  • Das Demlik auf das Çaydanlık stellen, auf den Herd und zum Kochen bringen
  • Wenn das Wasser kocht das Demlik mit kochendem Wasser aufgießen
  • Kaltes Wasser ins Çaydanlık nachfüllen
  • Auf niedriger Temperatur zum Kochen bringen
  • Ins Teeglas ca. 1/3 Teesud durch das Teesieb gießen und mit heißem Wasser auffüllen
Quellen zum Artikel: SWR

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Çay ~ türkischer Tee ~ Podcast

Çay

Cay

Çay ~ Der türkische Tee ist das Nationalgetränk der Türken. Die Zubereitungsart ist das Besondere. Als gastfreundliche Geste wird es immer zu jeder Gelegenheit angeboten. Tee trinkt man immer, Sommer wie Winter, Morgends wie Abends. Die Zubereitung mit einem Çaydanlık (wie bei einem Semaver ~ Samowar) ist einfach. Dabei sieht man auch wie das türkische Teeglas richtig zu halten ist. Çay wird üblicherweise zum Börek, Kurabiye oder nur so getrunken. Afiyet olsun.

Utensilien zum Çay kochen gibt es bei Buquet.

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Link: #06 Çay - türkischer Tee

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