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Döner macht schöner! oder… Türkisches Essen in Deutschland

Döner-Kultur in Deutschland, Quelle Flickr

Döner-Kultur in Deutschland

In Deutschland verkauft sich der Döner insgesamt mehr als die große amerikanische Franchising-Kette. Das ist immer wieder erstaunlich zu hören und gilt schon seit über 10 Jahren. Im Ausland wird der Döner Kebap als deutsches Fast-Food bezeichnet wird. Schön nachzulesen im Standardwerk, wenn man sich für Döner-Herkuft interessiert: Aufgespießt. Wie der Döner über die Deutschen kam.

Aber ist das schon alles? Die zweite Frage, die von einem Deutschstämmigen an einen Türkischstämmigen gestellt wird: „wo gibt es den besten Döner in der Stadt?“ sagt aus, welches Ansehen türkisches Essen in Deutschland hat. Es wird im Allgemeinen reduziert auf die Döner-Bude, oder? Vielleicht noch Lahmacun, die ja „türkische Pizza“ genannt – auch ein Unding finde ich. Man sagt auch nicht italienische Nudeln zu Pasta. Auf den Punkt bringt es genussbereit:

Das mag daran liegen, dass die türkische Küche in Deutschland zum Inbegriff der volksnahen Imbiss-Küche geworden ist. Das hat einerseits damit zu tun, dass die türkischen Gastronomen ursprünglich als Arbeiter nach Deutschland gekommen sind und nicht als Köche, andrerseits mit den traditionellen Lokalen in der Türkei, die in ihren Theken einen ziemlich fest definierten Kanon an vorbereiteten Gerichten anbieten – etwas, was dem Pommesbuden-Wesen in Deutschland ziemlich nahe kommt.

Die Welt bezeichnet die Döner-Kultur als Integrationsfördernd. Dabei ist der Blickwinkel einseitig, Zitat:

Der Döner ist Unterschichtenessen und deutsche Alltagsküche zugleich. In fast jeder Stadt der Republik sind Dönerbuden zu finden, hier wird man satt für wenig Geld. Doch nicht erst seit der Krise Read the rest of this entry »

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Pide ~ türkisches Fladenbrot oder mehr?

Pide ist in der türkischen Küche (Mutfak) so verankert wie die Kartoffel in der deutschen Küche. Dabei sollte man wissen, dass zu jedem Gericht (fast) immer Brot gereicht wird. Es gehört einfach dazu. Der kulturelle Hintergrund ist im Islam zu finden, denn Brot ist heilig, ja sogar heiliger als der Koran. Fällt Brot auf den Boden so ist es fast eine Sünde, die mit 3-maligem „Küssen an die Stirn heben“ wieder aufgehoben wird. Brot macht satt und kann in trockenem Zustand immer noch den Hunger tilgen. Daher sagt man: Oğlan olsun deli olsun, ekmek olsun kuru olsun > Hauptsache Jungen so sollen sie verrückt sein, ist Brot da soll es trocken sein – aber kommen wir zu den Pide-Arten.

Der/die/das Pide (schon wieder das Artikelproblem) ist ein Fladenbrot aus Hefeteig. Im türkischen und arabischem Raum wird es manchmal mit etwas Öl oder Butter im Steinofen gebacken. Runde oder länglich flache Formen, mit oder ohne Rautenmuster sind die klaren Kennzeichen des Pide. Sesam oder Kümmel als Verfeinerung oben drauf sind typische Merkmale. Dabei fällt mir ein, dass meine Eltern von Kümmel und Kartoffel Vereinen im Deutschland der 70er erzählten. Im Internet find ich gar nichts darüber. :-( Kennt ihr das noch? Na ja – ich erinnere mich zu köstlichst daran, wenn meine Mutter mich zum Saray geschickt hat. Die einzige Bäckerei damals (80er), die frisches Brot und Pide gebacken hat. Außen knusprig innen fluffig – den Rand hat man auf dem Nachhauseweg abgerupft und gegessen. Saulecker! Jedes Mal hat meine Mama geschimpft (aber mit einem lächelnden Auge, denn sie macht es auch so!). Read the rest of this entry »

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Qype: Schwarzes Meer in Düsseldorf

DuesseldorfEssen & TrinkenRestaurantsTuerkisch

Schwarzes Meer – Karadeniz

Gutes Türkisches Restaurants mit einer sehr reichen Speisekarte.

- Preis/Leistung: gut
- Ambiente: sehr warm und nett eingerichtet, dunkeles Holz, große schwarz-weiß Bilder an den Wänden. Terasse vorhanden. Die Küche ist offen und gut einsehbar, das weckt vertrauen.
- Bedienung ganz gut, bis auf einen Kellner der mir schon mehrmals negativ aufgefallen ist.
- Mittags gibt es ein sehr gutes und günstiges Büffet (mit Soft-Getränkt ca. 7 €)
- Fisch und Fleischgerichte schmecken sehr gut und der Vorspeisenteller sollte bei keiner Bestellung fehlen.
- Für Vegetarier ist das Lokal auch zu empfehlen, die Speisekarte gibt viel her ;)
- Von Hauptbahnhof ganz gut erreichbar.
- Was es dort nicht gibt: Döner, Lahmacun und Pide. Mir persönlich fehlt der Nachtisch..leider keine grosse Auswahl.

Mein Beitrag zu Schwarzes Meer – Ich bin jackyorchidee – auf Qype

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Impressum

Die Idee:

Auf KDT reichen wir (die Redaktion) türkische Gerichte zum Nachkochen für jedermann, mit Tipps und Tricks und Herzblut. Als Beilage servieren wir mit SprichDichTürkisch einen kleinen Aussprachelehrer und würzen zuletzt all unsere Ideen mit einer wohldosierten Prise an deutsch-türkischer Kultur.

Wir bewegen uns täglich in einem deutsch-türkischen Umfeld. Da kommt es durchaus zu kulturellen Missverständnissen, oft aber auch zu lustigen oder lehrreichen Situationen, die beide Kulturkreise bereichern. Zum Kennenlernen einer Kultur zählt der Umgang mit Bräuchen und Gewohnheiten, die uns gegenseitig manchmal fremd erscheinen. Das Kochen typischer Gerichte ist für uns ein Schlüssel in ein harmonisches Miteinander. Angesichts der Tatsache, dass türkischstämmige Menschen eine der größten ethnischen Minderheiten in Deutschland sind, dachten wir uns, dass es mit Sicherheit viele Menschen gibt, die Interesse am Zubereiten türkischer Köstlichkeiten haben.

Der Schwerpunkt von KDT liegt für uns auf der vielfältigen türkischen Küche, jedoch mischen wir das mit anderen kulturell mehr oder weniger bedeutsamen Dingen. Denn wir verstehen es als unsere Aufgabe zu zeigen, dass die türkische Küche aus mehr als nur einem Döner-Kebap besteht und dass ein Zusammenleben der Kulturen abseits aller politischer Bühnen, nämlich bei einem guten Essen mit Freunden oder der Familie, schon lange funktioniert.

Inhaltlich Verantwortlicher gem. § 55 RStV:

Orhan Tançgil (orhan ätt kochdichtuerkisch.de)

Hermannstr.40, 40233 Düsseldorf
E-Mail: -> Kontakt
Internet: www.kochdichtuerkisch.de

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Döner, Pizza, Sauerkraut

Bildquelle: ZDF

Bildquelle: ZDF

Die Woche der Integration ist im ZDF angelaufen und es tummeln sich ein paar sehr interessante Sendungen. Daher hab ich mal ein paar zusammengestellt und empfehle sie teils ungesehen:

Es ist echt viel und ich freue mich über das ZDF, wie es das immer aktuelle Thema beleuchtet. Was ich komisch fand, war heute morgen im Morgenmagazin, dass immer wieder der Satz fiel: „Deutschland verändert sich…“ Ich finde das ist doch schon ganz normal, oder? Als ob Deutschland nur aus Eisbein, Sauerkraut und Bier bestünde… Vielleicht ist es noch nicht in allen Köpfen gelandet…

Übrigens noch ein Filmtipp: Leroy

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Türkisch-französische Integration

Auf der Rückfahrt von Köln/Düsseldorf, wo wir viel Spaß bei Sevenload hatten, hörten wir in SWR3 einen Bericht über den Kebap-Song. Geschrieben wurde er von einem Kebap-Verkäufer in Paris (der sich mittlerweile Lil’Maaz nennt), der während der Dönerproduktion anfing, sich einen Text über das Dönermachen auszudenken. Als dann noch die Kunden anfingen mitzurappen, wurde eine Plattenfima aufmerksam und beschloss, das Lied zu produzieren. Über die musikalische Qualität lässt sich streiten, aber eine witzige Idee ist es auf jeden Fall. Und auch die Seite zum Song finde ich gelungen. Leider nur auf französisch …

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