Hier sind ein paar Wegweiser zu türkischen Restaurants in Großstädten aufgelistet. Die Empfehlungen können auf Qype von jedem erweitert werden.
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Türkisch Essen gehen
Mar 14
Wir werden ab und an gefragt, wo man denn gut türkisch Essen gehen kann. Da fällt die Wahl oder Empfehlung nicht immer leicht. Daher legen wir ab jetzt für jede größere Stadt Qype-Guides an. Diese Seite werden wir immer wieder erweitern. Sie sind offen angelegt, so dass wenn ihr Empfehlungen zu türkischen Restaurants oder Imbissen habt, sie direkt anfügen könnt.
Kleines, feines und persönliches Bistro wo die Köchin noch selber hinter der Theke steht und wo man leckeres Mittagessen bekommt
Baguettes, Salate, täglich wechselndes Angebot an mehreren Suppen und einem Mittagsgericht. Sehr leckere türkische und auch internationale Küche.
Schmeckt authentisch…ein bisschen wie bei meiner Mutter zuhause, natürliches Essen ohne viel Fett, liegt nicht zu schwer im Magen.
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 12-19 Uhr
Preise: zwischen 3,50 und max. 6 Euro (Salate ca. 4€, Baguette ca. 3,40 – 3,80, Suppen 3,20 – 3,80, Mittagessen 3,50 – 6,00€)
Mein Beitrag zu Bistro Olivié – Ich bin jackyorchidee – auf Qype
Ein paar Eindrücke vom Dreh. Die İçli Köfte waren richtig lecker. Wir haben ca. 50 Stück geschafft und haben sie
In Deutschland verkauft sich der Döner insgesamt mehr als die große amerikanische Franchising-Kette. Das ist immer wieder erstaunlich zu hören und gilt schon seit über 10 Jahren. Im Ausland wird der Döner Kebap als deutsches Fast-Food bezeichnet wird. Schön nachzulesen im Standardwerk, wenn man sich für Döner-Herkuft interessiert: Aufgespießt. Wie der Döner über die Deutschen kam.
Aber ist das schon alles? Die zweite Frage, die von einem Deutschstämmigen an einen Türkischstämmigen gestellt wird: „wo gibt es den besten Döner in der Stadt?“ sagt aus, welches Ansehen türkisches Essen in Deutschland hat. Es wird im Allgemeinen reduziert auf die Döner-Bude, oder? Vielleicht noch Lahmacun, die ja „türkische Pizza“ genannt – auch ein Unding finde ich. Man sagt auch nicht italienische Nudeln zu Pasta. Auf den Punkt bringt es genussbereit:
Das mag daran liegen, dass die türkische Küche in Deutschland zum Inbegriff der volksnahen Imbiss-Küche geworden ist. Das hat einerseits damit zu tun, dass die türkischen Gastronomen ursprünglich als Arbeiter nach Deutschland gekommen sind und nicht als Köche, andrerseits mit den traditionellen Lokalen in der Türkei, die in ihren Theken einen ziemlich fest definierten Kanon an vorbereiteten Gerichten anbieten – etwas, was dem Pommesbuden-Wesen in Deutschland ziemlich nahe kommt.
Die Welt bezeichnet die Döner-Kultur als Integrationsfördernd. Dabei ist der Blickwinkel einseitig, Zitat:
Der Döner ist Unterschichtenessen und deutsche Alltagsküche zugleich. In fast jeder Stadt der Republik sind Dönerbuden zu finden, hier wird man satt für wenig Geld. Doch nicht erst seit der Krise Read the rest of this entry »
Pide ist in der türkischen Küche (Mutfak) so verankert wie die Kartoffel in der deutschen Küche. Dabei sollte man wissen, dass zu jedem Gericht (fast) immer Brot gereicht wird. Es gehört einfach dazu. Der kulturelle Hintergrund ist im Islam zu finden, denn Brot ist heilig, ja sogar heiliger als der Koran. Fällt Brot auf den Boden so ist es fast eine Sünde, die mit 3-maligem „Küssen an die Stirn heben“ wieder aufgehoben wird. Brot macht satt und kann in trockenem Zustand immer noch den Hunger tilgen. Daher sagt man: Oğlan olsun deli olsun, ekmek olsun kuru olsun > Hauptsache Jungen so sollen sie verrückt sein, ist Brot da soll es trocken sein – aber kommen wir zu den Pide-Arten.
Der/die/das Pide (schon wieder das Artikelproblem) ist ein Fladenbrot aus Hefeteig. Im türkischen und arabischem Raum wird es manchmal mit etwas Öl oder Butter im Steinofen gebacken. Runde oder länglich flache Formen, mit oder ohne Rautenmuster sind die klaren Kennzeichen des Pide. Sesam oder Kümmel als Verfeinerung oben drauf sind typische Merkmale. Dabei fällt mir ein, dass meine Eltern von Kümmel und Kartoffel Vereinen im Deutschland der 70er erzählten. Im Internet find ich gar nichts darüber.
Kennt ihr das noch? Na ja – ich erinnere mich zu köstlichst daran, wenn meine Mutter mich zum Saray geschickt hat. Die einzige Bäckerei damals (80er), die frisches Brot und Pide gebacken hat. Außen knusprig innen fluffig – den Rand hat man auf dem Nachhauseweg abgerupft und gegessen. Saulecker! Jedes Mal hat meine Mama geschimpft (aber mit einem lächelnden Auge, denn sie macht es auch so!). Read the rest of this entry »








