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Vegetarisch Grillen > Halloumi am Spieß

Hellim Peynir oder hierzulande Halloumi genannt, ist ein aus Zypern stammernder halbfester Grill-Käse. In türkischen wie auch in deutschen Supermärkten ist er schon als Standard-Käse zu finden. Er ist etwas salzig und in Kombination mit Grill oder Pfanne schmeckt er schön deftig. Im Sommer passt eher der Grill und mit unseren Halloumi-Champion-Spießen werdet ihr in dieser Grill-Saison auch ein vegetarischen Spieß auf dem Teller haben.

Zutaten

  • Halloumi Käse 2 Packungen
  • viele mittelgroße Champignons
  • 1 rote Paprika (nach Belieben)
  • Lauchzwiebeln
  • ca. 70 ml Olivenöl
  • etwas Knoblauch
  • nach belieben verschiedene Kräuter (ca. 1 Teelöffel) wie frischer Thymian, Oregano, Rosmarin, Minze oder einfach Kekik
  • Saft einer Limone
  • Pfeffer

Zubereitung

Den Halloumi Käse in ca. 2-3cm große Würfel schneiden, Read the rest of this entry »

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Etli Biber Dolması ~ gefüllte Paprika mit Hackfleisch ~ Rezept, Video

Biber Dolması gehört zu den Standard-Rezepten, die in der türkischen Küche (gerade im privaten Haushalt) nie fehlen darf. Es ist die Hausmannskost schlechthin. Wir bereiten dieses Mal die Variante mit Hackfleisch zu. Desweiteren gibt es noch eine andere Art – Zeytinyağlı Biber Dolması (gefüllte Paprika in Olivenöl) – aber das Read the rest of this entry »

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Cacık schmeckt am besten selbst gemacht

Cacık ist aus der heutigen türkischen Küche nicht wegzudenken und wurde laut Aufzeichnungen seit dem 15. Jahrhundert auch am Hof des Sultans zu diversen Speisen gereicht. Zu deftigen, gut gewürzten Kebabs, fritierten und gekochten Gemüsegerichten wird es als Vorspeise oder Beilage gereicht, um die Schärfe des Essens zu nehmen. Der Yogurt liefert leicht verdauliches Calcium, Vitamine und Mineralien. Für Vorspeisen wie Cacık wird meist der Süzme Yogurt verwendet, er ist dicker, cremiger und mit 10% Fettgehalt.

Der in der türkischen Küche verwendete Süzme Yoğurt wird – vergleichbar mit der Herstellung von Topfen aus Quark – traditionell durch das „Abtropfenlassen“ normalen Joghurts in einem Sieb (türkisch süzme) oder einem Baumwolltuch hergestellt. Der auf diese Weise entwässerte Joghurt ist fester und cremiger; mit einem Fettanteil von 10 Prozent entspricht er einem Sahnejoghurt.

Der frische, leichte Geschmack von Yogurt, Gurke und Dill wird, mit ein wenig frischem Brot zu einem Geschmackserlebnis. Wir haben dieses Standardrezept auf Video, ihr könnt euch die Zubereitung anschauen. ;)

Kleiner Hinweis: Wir schneiden die Gurken klein und reiben sie nicht. Durch das Reiben verlieren die Gurken zuviel Flüssigkeit wodurch das Cacık zu sehr verwässert.

Das Rezept: Cacık ~ Türkisches Tzaziki

Zutaten

  • 200 – 300 gr Süzme Yogurt (10% Fettgehalt)
  • 2 kleine Gurken (gibt es im türkischen Supermarkt)
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein türkisches Teeglas (çaybardağı) Milch
  • etwas Dill
  • Salz
  • Pfeffer
  • Pul Biber (Chilli)
  • etwas Olivenöl
  • weitere Zutaten (nach Geschmack)

  • getrocknete Minze
  • frische Petersilie
  • Zubereitung

  • Gurken schälen und in kleine Stücke schneiden
  • Dill fein hacken
  • Knoblauch pressen
  • In eine Schale den süzme Yogurt und die Milch geben und mit dem Schneebesen verrühren. Anschliessend die Gurkenstückchen, den Knoblauch und den Dill beimischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • In ein schönes Schälchen geben. Mit Dill, Pul Biber (Chili) und ein wenig Olivenöl verzieren
  • Dazu frisches Pide (Fladenbrot) reichen
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    Sucuk yumurta ~ Spiegelei mit Sucuk

    Sucuk yumurta

    Sucuk yumurta - Sucuk im Spiegelei


    Zum türkischen Frühstück (kahvalti) wird Sucuk fast immer gereicht. Sucuk ist eine gut gewürzte Rinderwurst mit ein wenig Knoblauch. Wenn man einem Türken erzählt, dass man gerade sucuklu yumurta, also Spiegelei mit Sucuk gegessen hat, dann läuft ihm das Wasser im Mund zusammen. Probiert es mal – unglaublich…
    Wir haben dieses Standardrezept nachgekocht und im Video könnt ihr euch die Zubereitung anschauen.

    Das Rezept: Sucuk yumurta ~ Spiegelei mit Sucuk

    Zutaten

  • Sucuk (Kangal oder Parmak)
  • Eier
  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Pul Biber (Chilli)
  • weitere Zutaten (nach Geschmack)

  • Paprika
  • Petersilie
  • evtl. Tomaten
  • Zubereitung

  • die Sucuk von der Pelle befreien und in Scheiben schneiden
  • Petersilie klein hacken
  • Paprika in kleine Stücke schneiden (vorher entkernen)
  • mit ein wenig Butter in der Pfanne die Sucuk-Scheiben hinzugeben
  • wenn die Sucuk-Scheiben leicht angebraten sind bitte wenden (Achtung, nicht austrockenen lassen)
  • die Eier in die Pfanne (als Spiegelei)
  • nun Paprika dazu, Deckel drauf und bei geringer Hitze weiter kochen
  • das Spiegelei bis zur gewünschten Konsistenz fertig braten
  • zum Schluss die Petersilie, Salz, Pfeffer und Pulbiber dazu geben
  • mit ein paar Scheiben Pide servieren
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    Sucuk oder Pastırma?


    Seit zwei Tagen sind wir in der Türkei im Urlaub. Türkisches Essen und regionale Zutaten sind ein zentrales Thema. Heute morgen hat sich folgende Geschichte ereignet: An einem türkischen Frühstückstisch darf eigentlich eins dieser beiden Dinge nicht fehlen: Sucuk oder Pastirma. Beides war vorhanden und wir fragten, woher denn das Pastirma kommt. Die Antwort kam schnell, natürlich aus Kayseri. Denn dort kommt das beste Pastirma her. Und die Sucuk? Die bringen wir aus Deutschland mit. Wie? Ja, Sucuk welche in der Türkei hergestellt ist, schmeckt nicht so gut…
    Das fanden wir jetzt so spannend, dass wir ganz kurz über diese Leckereien berichten wollten.
    Sucuk ist eine kräftig gewürzte Rohwurst aus Rind- oder Kalbfleisch und Lammfleisch (laut Wikipedia). Wir sind damit aufgewachsen wie die Schweden mit Knäckebrot. Sucuk kann man zu jeder Mahlzeit essen, Frühstück, Mittagessen oder zu Abend. Unzählige Rezepte tummeln sich um die Wurst. Meine persönlichen Sucuk-Rezepte sind mit Ei, im Toast oder zum Grillen. In Deutschland wird es eher als türkische Knoblauchwurst bezeichnet und findet sich auch schon bei dem einen oder anderen deutschen Metzger. Mehr dazu in einem Spezial.
    Pastirma aus KayseriPastırmaDie Speise ist ein Erbe der nomadisierenden Turkvölker. Der heutige Name entstammt der türkischen Sprache. Ursprünglich hieß es bastırma et und bedeutet gepresstes Fleisch. Der Legende nach nutzten Turkreiter die Filetscheiben als stärkende und kalorienreiche Wegzehrung. Sie wurden unter den Satteltaschen platziert und trocken geritten. (laut Wikipedia). Man kann es genauso zu jeder Mahlzeit essen. Wobei der würzige Geschmack von der umschließenden Paste (çemen) kommt. Mit leichtem Knoblauch zersetzt hat es einen intensiven Nachgeschmack. Am liebsten schmeckt es mir in gebackener Alufolie oder in Kurufasulye (Bohnen).

    Zum Abschluss würde uns sehr interessieren welchen Sucuk ihr in Deutschland am liebsten esst? Die Umfrage bleibt rechts oben bestehen.

    Welche Sucuk-Marke in Deutschland esst ihr am liebsten?

    • Egetürk (58%, 108 Votes)
    • Efepasa (29%, 54 Votes)
    • Yayla (9%, 17 Votes)
    • Baktat (6%, 12 Votes)
    • Namli (-2%, 8 Votes)

    Stimmen insgesamt | Toplam: 187

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    Verbaler Straßenbattle ~ Bockwurst gegen Sucuk

    Wir betreiben dieses Blog ja aus nem bestimmten Grund. 1. Wir kochen gerne; 2. Wir wollen einen kleinen Beitrag zur deutsch-türkischen Kultur leisten; 3. Wir haben Spaß daran…die Politiker diskutieren, wie man die Integration verbessern kann. Integrationsgipfel, kulturelle Projekte, Stassenfeste, Konzerte gegen Rassismus. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer das Problem aus der Welt zu schaffen! “Richtige” Gesetze, etwas mehr Anti-Rassismus-Politik in den Medien usw. und schon leben Menschen viel friedlicher miteinander. Und wieso schreibe ich das alles heute? Was hat Integration mit “KochDichTürkisch” zu tun?

    Nun: Ich bin in Deutschland geboren, spreche ein astreines Deutsch, habe auch noch den deutschen Pass und keinerlei Identitätsprobleme und bisher auch keine großen Probleme mit meiner türkischen Herkunft gehabt. Gestern wurde ich auf offener Straße von jemandem als
    Scheiss Ausländer“ ( immer der gleiche Spruch, man könnte sich ja nach 40 Jahren mal was anderes einfallen lassen, nicht? ) beschimpft…
    Scheiss Türken, verpisst Euch da hin, wo Ihr hergekommen seid!“ (komisch, dabei komme ich aus Stuttgart…wo soll ich denn hin?)
    Alles wegen Euch verdammten Ausländern!“ (na diesen Satz kann ich nicht so richtig deuten; grammatikalisch gesehen, stimmt da doch was nicht, oder?!).

    Zudem wurde mir vorher auch noch ordentlich ins Gesicht gespuckt! Das passiert mir so offensichtlich das erste Mal. Eigenartiges Gefühl…na wenn das mit den neuen Gesetzen so weitergeht, können wir ( wer ist denn nun wir“ ~ die Deutschen? Die Türken?” ) uns auf noch mehr “interkulturelle” Spannungen freuen! Dabei war ich gerade dabei mir vorzustellen, dass sich so eine Bockwurst neben der Knoblauchwurst auf dem Grillteller ganz gut macht. Gerade muss ich vor mich hinschmunzeln, weil ich diesen Post unter der Kategorie “Kültür” veröffentliche. Das ist mein heutiger Beitrag zur deutsch-türkischen Kültür :-)

    P.S: Ach übrigens, ich habe tief in meinen Wortschatz hineingegriffen. Musste mir ja schließlich auch was einfallen lassen, um die Verständigung untereinander zu stärken…auch ein netter Beitrag zur Integration :-)

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