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Kreuzkümmel – Ein aromatisches und kräftiges Gewürz

Heute habe ich eine regionale Kostlichkeit gegessen, eine Mahluta Çorbası (eine Suppe aus der Region um Antakya). Diese Suppe besteht hauptsächlich aus roten Linsen, Weizenmehl, Olivenöl, Zwiebeln und wird mit gemahlenem Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer gewürzt. Kreuzkümmel ist ein Gewürz, das ich persönlich sehr gerne esse und auch einsetzte.

Der Name Kreuzkümmel stammt von dem lateinischen Cumínum, das sich wiederum von dem griechischen Kýminon ableitet. Auf türkisch heißt es Kimyon und in deutschen Supermärkten ist es im Gewürzregal als Kumin oder Cumin zu finden.

Kreuzkümmel ist appetitanregend (perfekt für Vorspeisen und Salate) und fördert die Verdauung von fetten und blähenden Speisen, deshalb kommt es auch in vielen Naturheilkundebüchern als Heilmittel vor.

Wegen dem herben und kräftigen Geschmack von Kreuzkümmel sollte es mit etwas Vorsicht dosiert werden. Salz, Pfeffer, Curry, Koriander und Zwiebeln harmonieren hervorragend damit. Es hat ein starkes charakteristisches Aroma das sich deutlich durch die Einwirkung von Hitze beim Kochen verändert. Unzählige Rezepten werden mit Kumin schmackhafter und besser verträglich. Wie zum Beispiel Fleisch- und Tandoorigerichte, Eintöpfe, Salate und Joghurtsaucen, Backwaren, Suppen und Hülsenfrüchte wie Linsen.

Und so schließt sich wieder der Kreis. Die traditionelle türkische Küche bietet so viele Möglichkeiten verschiedene Zutaten so miteinander zu kombinieren, das sie gesund und lecker sind. Das Rezept für die Mahluta Çorbası folgt dann auch bald

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Sucuk oder Pastırma?


Seit zwei Tagen sind wir in der Türkei im Urlaub. Türkisches Essen und regionale Zutaten sind ein zentrales Thema. Heute morgen hat sich folgende Geschichte ereignet: An einem türkischen Frühstückstisch darf eigentlich eins dieser beiden Dinge nicht fehlen: Sucuk oder Pastirma. Beides war vorhanden und wir fragten, woher denn das Pastirma kommt. Die Antwort kam schnell, natürlich aus Kayseri. Denn dort kommt das beste Pastirma her. Und die Sucuk? Die bringen wir aus Deutschland mit. Wie? Ja, Sucuk welche in der Türkei hergestellt ist, schmeckt nicht so gut…
Das fanden wir jetzt so spannend, dass wir ganz kurz über diese Leckereien berichten wollten.
Sucuk ist eine kräftig gewürzte Rohwurst aus Rind- oder Kalbfleisch und Lammfleisch (laut Wikipedia). Wir sind damit aufgewachsen wie die Schweden mit Knäckebrot. Sucuk kann man zu jeder Mahlzeit essen, Frühstück, Mittagessen oder zu Abend. Unzählige Rezepte tummeln sich um die Wurst. Meine persönlichen Sucuk-Rezepte sind mit Ei, im Toast oder zum Grillen. In Deutschland wird es eher als türkische Knoblauchwurst bezeichnet und findet sich auch schon bei dem einen oder anderen deutschen Metzger. Mehr dazu in einem Spezial.
Pastirma aus KayseriPastırmaDie Speise ist ein Erbe der nomadisierenden Turkvölker. Der heutige Name entstammt der türkischen Sprache. Ursprünglich hieß es bastırma et und bedeutet gepresstes Fleisch. Der Legende nach nutzten Turkreiter die Filetscheiben als stärkende und kalorienreiche Wegzehrung. Sie wurden unter den Satteltaschen platziert und trocken geritten. (laut Wikipedia). Man kann es genauso zu jeder Mahlzeit essen. Wobei der würzige Geschmack von der umschließenden Paste (çemen) kommt. Mit leichtem Knoblauch zersetzt hat es einen intensiven Nachgeschmack. Am liebsten schmeckt es mir in gebackener Alufolie oder in Kurufasulye (Bohnen).

Zum Abschluss würde uns sehr interessieren welchen Sucuk ihr in Deutschland am liebsten esst? Die Umfrage bleibt rechts oben bestehen.

Welche Sucuk-Marke in Deutschland esst ihr am liebsten?

  • Egetürk (58%, 108 Votes)
  • Efepasa (29%, 54 Votes)
  • Yayla (9%, 17 Votes)
  • Baktat (6%, 12 Votes)
  • Namli (-2%, 8 Votes)

Stimmen insgesamt | Toplam: 187

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Mercimek Çorbası ~ Linsensuppe ~ Rezept

                               Suppe ist nicht gleich Suppe! Und die Linsensuppe (Mercimek Çorbası) schon gar nicht. Denn in jedem Haushalt wird sie anders zubereitet. Wir haben uns für das Rezept meiner Mama entschieden, denn die Version schmeckt wirklich lecker und ist ganz einfach zuzubereiten. Ein absoluter Klassiker in der türkischen Suppenkultur!

Zutaten:

1 Glas Rote Linsen
1 Kartoffel
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Butter
Salz, Pfeffer, Minze, Chilli-Pfeffer
Zubereitung

Kartoffel, Karotte, Zwiebel und Knoblauchzehe kleinhacken. Fein geschnippelt hat man später weniger Arbeit. Wer zu faul ist, kann das Gemüse auch grob schneiden. Dann Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Nun schütten wir das gehackte Gemüse und die roten Linsen in das Wasser und lassen das etwa 30 Minuten kochen. Jetzt schon mit Salz und Pfeffer würzen ~ aber nicht zu viel!

Hat man das Gemüse kleingehackt, dürfte sich nun nach einer halben Stunde alles aufgelöst haben. Wenn nicht, dann schnell einen Mixer zur Hand nehmen! Denn jetzt wird alles nochmal kräftig durchgerührt, damit die Suppe eine feine Konsistenz bekommt.

Nebenher bereiten wir in einer Pfanne noch die Gewürzmischung zu: Butter in die Pfanne und schmelzen lassen. Dann die Minze und den Chilli hineingeben und anrösten. Sobald die Gewürze angeröstet sind, ab damit in die Suppe und durchrühren! Fertig ~ afiyet olsun! Zum Podcast

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Kıymalı Pide ~ Rezept

Kiymali_Pide.jpg Kıymalı Pide

Gebackener Teig mit Hackfleischfüllung

Rezept ~ Tarif:
Für die Füllung:
1 Bund Petersilie
3-4 Zwiebeln
Grüne lange Paprika
ca. 1 kg Rinderhackfleisch
Salz, Pfeffer, Rotes-Paprikagewürz (scharf)

Für den Teig:
1-2 Stücke Würfelzucker
1 Würfel Trockenhefe
ca 125 ml Milch
lauwarmes Wasser
1 kg Mehl

Zum Bestreichen:
Stück Butter
Sonnenblumenöl

Zubereitung:
hmmm, şahane.. kıymalı pide!!
Wir müssen erst die Füllung und den Teig vorbereiten.
Für die Füllung hacken wir die Zwiebeln, die Petersilie und die lange grüne Paprika klein und geben es auf das Hackfleisch (Zimmertemperatur). Mit etwas Salz, Pfeffer und Chilligewürz „Pul Biber“ (oder Cayennepeffer) würzen und alles kräftig durchkneten. Klappt am Besten mit den Händen. Je länger man knetet, desto mehr nimmt das Fleisch den Geschmack der Zutaten an. Doch nicht zu lang kneten, denn dann beginnt das Fleisch durch die Körpertemperater leicht gar zu werden. Was man sich bei Çiğ Köfte (Rohe Frikadellen) zu Nutze macht (dazu in Zukunft mehr). Als Füllung kann man auch Beyaz Peynir oder worauf man gerade Lust hat nehmen. Füllung fertig…!

Für den Teig
nehmen wir eine große Schüssel. Hefe, Zucker und Wasser auflösen. Die Milch noch dazugeben und immer umrühren bis sich alles aufgelöst hat. Dann eine Schicht Mehl auf die Oberfläche schütten. Salzen und etwa 10 Min. stehen lassen. Dann sieht man bald Risse in der Mehlschicht, somit ist die Hefe etwas aufgegangen.
Noch Wasser zugeben und umrühren. Nach und nach Mehl zugeben und wieder alles Kneten. Bis der Teig die Weichheit eines Ohrläppchens hat. Am Besten fühlen bevor man die Hände im Mehl hat. Lange kräftig durchkneten und eine halbe Stunde stehen lassen. Am Besten mit einem Tuch abdecken. Wenn der Teig dann gegangen ist, schneiden wir kleine Stücke mit dem Messer ab und formen sie zu kleinen Kugeln. Ungefähr so groß das sie sich in einem Handballen gut kugeln lassen. Alle vorbereiten, damit es beim Ausrollen einfacher ist. Oder ein paar Freunde einladen und helfen lassen :)
Für das Bestreichen der Pide etwas Butter und Sonnenblumenöl in der Pfanne schmelzen.
Den Teig rollt man am Bequemsten auf einem großen Tisch aus. Die vorbereiteten Kugeln erst in Mehl wenden und dann mit dem Nudelholz oder Oklava ausrollen. Den Teig so dünn ausrollen wie es geht. Die Hälfte des Teiges mit einem EL Füllung bestreichen und zuklappen. Die Ränder festdrücken und ab in die gefettet Pfanne. Man nimmt besser eine Teflonpfanne mit Deckel, damit es nicht anbrennt. Die Pide ein paar mal wenden und mit einem Pinsel die flüssige Butter aufstreichen. Wenn sie knusprig braun aussehen und şahane riechen, sind sie fertig! Optimal schmeckt es mit einem heißen Glas Çay. Viel Spaß beim Nachbrutzeln. Bei Fragen meldet euch einfach.

Afiyet Olsun

Zum NachKucken hier.

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Kıymalı Pide

Kıymalı Pide

Gebackener Teig mit Hackfleischfüllung

Rezept ~ Tarif:

Für die Füllung:1 Bund Petersilie
3-4 Zwiebeln
Grüne lange Paprika
ca. 1 kg Rinderhackfleisch
Salz, Pfeffer, Rotes-Paprikagewürz (scharf)

Für den Teig:
1-2 Stücke Würfelzucker
1 Würfel Trockenhefe
ca 125 ml Milch
lauwarmes Wasser
1 kg Mehl

Zum Bestreichen:
Stück Butter
Sonnenblumenöl

Zubereitung:
hmmm, şahane.. kıymalı pide!!
Wir müssen erst die Füllung und den Teig vorbereiten.
Für die Füllung hacken wir die Zwiebeln, die Petersilie und die lange grüne Paprika klein und geben es auf das Hackfleisch (Zimmertemperatur). Mit etwas Salz, Pfeffer und Chilligewürz „Pul Biber“ (oder Cayennepeffer) würzen und alles kräftig durchkneten. Klappt am Besten mit den Händen. Je länger man knetet, desto mehr nimmt das Fleisch den Geschmack der Zutaten an. Doch nicht zu lang kneten, denn dann beginnt das Fleisch durch die Körpertemperater leicht gar zu werden. Was man sich bei Çiğ Köfte (Rohe Frikadellen) zu Nutze macht (dazu in Zukunft mehr). Als Füllung kann man auch Beyaz Peynir oder worauf man gerade Lust hat nehmen. Füllung fertig…!

Für den Teig
nehmen wir eine große Schüssel. Hefe, Zucker und Wasser auflösen. Die Milch noch dazugeben und immer umrühren bis sich alles aufgelöst hat. Dann eine Schicht Mehl auf die Oberfläche schütten. Salzen und etwa 10 Min. stehen lassen. Dann sieht man bald Risse in der Mehlschicht, somit ist die Hefe etwas aufgegangen.
Noch Wasser zugeben und umrühren. Nach und nach Mehl zugeben und wieder alles Kneten. Bis der Teig die Weichheit eines Ohrläppchens hat. Am Besten fühlen bevor man die Hände im Mehl hat. Lange kräftig durchkneten und eine halbe Stunde stehen lassen. Am Besten mit einem Tuch abdecken. Wenn der Teig dann gegangen ist, schneiden wir kleine Stücke mit dem Messer ab und formen sie zu kleinen Kugeln. Ungefähr so groß das sie sich in einem Handballen gut kugeln lassen. Alle vorbereiten, damit es beim Ausrollen einfacher ist. Oder ein paar Freunde einladen und helfen lassen :)
Für das Bestreichen der Pide etwas Butter und Sonnenblumenöl in der Pfanne schmelzen.
Den Teig rollt man am Bequemsten auf einem großen Tisch aus. Die vorbereiteten Kugeln erst in Mehl wenden und dann mit dem Nudelholz oder Oklavaausrollen. Den Teig so dünn ausrollen wie es geht. Die Hälfte des Teiges mit einem EL Füllung bestreichen und zuklappen. Die Ränder festdrücken und ab in die gefettet Pfanne. Man nimmt besser eine Teflonpfanne mit Deckel, damit es nicht anbrennt. Die Pide ein paar mal wenden und mit einem Pinsel die flüssige Butter aufstreichen. Wenn sie knusprig braun aussehen und şahane riechen, sind sie fertig! Optimal schmeckt es mit einem heißen Glas Çay. Viel Spaß beim Nachbrutzeln. Bei Fragen meldet euch einfach.

Afiyet Olsun

Zum NachKucken hier.

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Tahin-Pekmez ~ Süßer Brotaufstrich aus Sesampaste und Trauben-Sirup

Tahin-Pekmez

ist ein Brotaufstrich, der auf dem türkischen Frühstückstisch als Energiehäppchen zu finden ist. Man sagt: „her sabah yerseniz kışın üşümezsiniz“ = „Isst man es jeden Morgen, so friert man im Winter nicht!“. Also genießt man es lieber in Maßen und nicht in Massen. Dikkat: Kalorienbömbchen…

zum Video.

Zutaten:

Ein Glas Sesampaste (Tahin).

Ein Glas Trauben-Sirup (Pekmez).

Die Gläser findet man im türkischen Supermarkt bei den Brotaufstrichen (Honig, Marmelade).


Zubereitung:

Das Glas mit der Sesampaste vor dem Öffnen gut schütteln oder mit einem Löffel gut durchrühren. In eine mittelgroße Schale ca. die Hälfte der Paste schütten. Dann ca. 1/3 des Trauben-Sirup in die Schale geben (Achtung: ist sehr flüssig). Nun mit dem Löffel kräftig rühren. Die Konsistenz ist Geschmacksache, denn mit mehr Sirup wird es süßer und flüssiger. Bei mehr Sesampaste ist es cremiger und voller im Geschmack.

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Tipp: Vor der Hochzeitsnacht einen Esslöffel (oder zwei oder drei…).

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