Der Ayran ist das eigentliche Nationalgetränk der Türken. Hauptsächlich wird er in der Türkei getrunken, aber auch im Umland gibt es leicht abgeänderte Varianten davon, Dough (Iran) , Lassi (Indien), Laban (Jordanien), etc. Die Göktürken haben Ayran durch einen Zufall Read the rest of this entry »
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Cacık ist aus der heutigen türkischen Küche nicht wegzudenken und wurde laut Aufzeichnungen seit dem 15. Jahrhundert auch am Hof des Sultans zu diversen Speisen gereicht. Zu deftigen, gut gewürzten Kebabs, fritierten und gekochten Gemüsegerichten wird es als Vorspeise oder Beilage gereicht, um die Schärfe des Essens zu nehmen. Der Yogurt liefert leicht verdauliches Calcium, Vitamine und Mineralien. Für Vorspeisen wie Cacık wird meist der Süzme Yogurt verwendet, er ist dicker, cremiger und mit 10% Fettgehalt.
Der in der türkischen Küche verwendete Süzme Yoğurt wird – vergleichbar mit der Herstellung von Topfen aus Quark – traditionell durch das „Abtropfenlassen“ normalen Joghurts in einem Sieb (türkisch süzme) oder einem Baumwolltuch hergestellt. Der auf diese Weise entwässerte Joghurt ist fester und cremiger; mit einem Fettanteil von 10 Prozent entspricht er einem Sahnejoghurt.
Der frische, leichte Geschmack von Yogurt, Gurke und Dill wird, mit ein wenig frischem Brot zu einem Geschmackserlebnis. Wir haben dieses Standardrezept auf Video, ihr könnt euch die Zubereitung anschauen.
Kleiner Hinweis: Wir schneiden die Gurken klein und reiben sie nicht. Durch das Reiben verlieren die Gurken zuviel Flüssigkeit wodurch das Cacık zu sehr verwässert.
Das Rezept: Cacık ~ Türkisches Tzaziki
Zutaten
weitere Zutaten (nach Geschmack)
Zubereitung
Neulich hat mir meine Mutter Tarhana aus der Türkei mitgebracht. Das ist eine vergorene und getrocknete Mischung aus Mehl, Yogurt und Gemüse mit der man im Nu eine aromatische und leckere Suppe zaubern kann.
Rezept: Das Tarhanamehl einfach mit kalten Wasser aufgießen (2 gehäufte EL Tarhana und 2,5 Glas Wasser (ca.500ml)) und unter ständigem rühren zum Kochen bringen. Auf niedriger Flamme noch 4 Minuten leicht köcheln lassen und mit einm kleinen Stück Butter (50-80 Gramm), etwas Salz, eine Messerspitze Pul Biber (Chilliflocken) und ein EL Salca (türkischer Tomatenmark) abschmecken. Fertig ist die Suppe!
Als ich dann die Tarhana Çorbası serviert habe, mußte ich an die schnelle Zubereitung denken und das es fast so einfach und schnell geht wie bei jeder anderen Tütensuppe auch. Zudem ist Tarhana (das Tarhanamehl) sehr, sehr lange haltbar, wenn man es in einem Baumwollsäckchen trocken und kühl lagert (am besten man hängt es einfach im Keller auf).
Die Zubereitung des Tarhanamehls geht zurück auf die nomadischen Turkstämme. Sie haben diese Art der natürlichen Konservierung genutzt, um eine durchgehend nahrhafte Ernährung für die langen Reisen bei den hohen Temperaturen sicherzustellen. Dabei haben sie warscheinlich die Ur-Tütensuppe erfunden.
In der türkischen Küche ist die Tarhana Çorbası sehr beliebt und wird regional unterschiedlich zubereitet. Das Tarhanamehl wird inzwischen auch industriell hergestellt. Man findet Tarhana bei vielen türkischen Lebensmittelhändlern, aber ich bevorzuge natürlich die traditionelle, hausgemachte Version, die man auf lokalen türkischen Märkten findet.
So vielleicht hat ja einer von Euch auch Lust auf eine türkische Tarhana Suppe bekommen?
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Viel Spaß bei der Zubereitung
Sucuk oder Pastırma?
Aug 10
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Seit zwei Tagen sind wir in der Türkei im Urlaub. Türkisches Essen und regionale Zutaten sind ein zentrales Thema. Heute morgen hat sich folgende Geschichte ereignet: An einem türkischen Frühstückstisch darf eigentlich eins dieser beiden Dinge nicht fehlen: Sucuk oder Pastirma. Beides war vorhanden und wir fragten, woher denn das Pastirma kommt. Die Antwort kam schnell, natürlich aus Kayseri. Denn dort kommt das beste Pastirma her. Und die Sucuk? Die bringen wir aus Deutschland mit. Wie? Ja, Sucuk welche in der Türkei hergestellt ist, schmeckt nicht so gut…
Das fanden wir jetzt so spannend, dass wir ganz kurz über diese Leckereien berichten wollten.
Sucuk ist eine kräftig gewürzte Rohwurst aus Rind- oder Kalbfleisch und Lammfleisch (laut Wikipedia). Wir sind damit aufgewachsen wie die Schweden mit Knäckebrot. Sucuk kann man zu jeder Mahlzeit essen, Frühstück, Mittagessen oder zu Abend. Unzählige Rezepte tummeln sich um die Wurst. Meine persönlichen Sucuk-Rezepte sind mit Ei, im Toast oder zum Grillen. In Deutschland wird es eher als türkische Knoblauchwurst bezeichnet und findet sich auch schon bei dem einen oder anderen deutschen Metzger. Mehr dazu in einem Spezial.
Pastırma – Die Speise ist ein Erbe der nomadisierenden Turkvölker. Der heutige Name entstammt der türkischen Sprache. Ursprünglich hieß es bastırma et und bedeutet gepresstes Fleisch. Der Legende nach nutzten Turkreiter die Filetscheiben als stärkende und kalorienreiche Wegzehrung. Sie wurden unter den Satteltaschen platziert und trocken geritten. (laut Wikipedia). Man kann es genauso zu jeder Mahlzeit essen. Wobei der würzige Geschmack von der umschließenden Paste (çemen) kommt. Mit leichtem Knoblauch zersetzt hat es einen intensiven Nachgeschmack. Am liebsten schmeckt es mir in gebackener Alufolie oder in Kurufasulye (Bohnen).
Zum Abschluss würde uns sehr interessieren welchen Sucuk ihr in Deutschland am liebsten esst? Die Umfrage bleibt rechts oben bestehen.
Welche Sucuk-Marke in Deutschland esst ihr am liebsten?
- Egetürk (58%, 108 Votes)
- Efepasa (29%, 54 Votes)
- Yayla (9%, 17 Votes)
- Baktat (6%, 12 Votes)
- Namli (-2%, 8 Votes)
Stimmen insgesamt | Toplam: 187
Sonntag, 8.2.2009, 20:15 Uhr, Tatort Essen, Kısır in Schalen gepackt, der türkische Tee ist bereit. Meine Mitbewohnerin Gül und ich freuen uns auf unseren klassischen Tatort Abend, wie jeden Sonntag.
Innerhalb von kürzester Zeit wurden drei Tatort-Folgen mit türkischem Migrationshintergrund gefilmt.
Ja…. man übt und übt und übt… wir sind gespannt, ob die Autoren aus ihren vergangenen Fehlern gelernt haben…
Psst… es geht los….
In der Folge Familienaufstellung wird eine junge türkische Medizinstudentin, namens Rojin, ermordet. Diese möchte sich von ihrem deutschen Ehemann scheiden lassen. Schnell kommt der Verdacht: Ehrenmord!! Ihre wohlhabenden Eltern sind erfolgreiche Read the rest of this entry »
In der letzten Woche hat es uns (Ayşe+Orhan+Mama+Papa) zu einem Kurztripp in die Türkei verschlagen.
Wir wollte ja eigentlich Videos zu türkischen Leckereien drehen, aber es war wirklich ein Kurztripp. Daher haben wir uns auf das Vertilgen der Köstlichkeiten konzentriert. Egal wo wir waren, es musste immer die lokale Spezialität sein!
Ayvalık
Unser erstes Ziel ist ein Hafenstädtchen an der Nordägäis. Zwei Besonderheiten prägt die Stadt, das Olivenöl (Zeytinyağı) und der Ayvalık Tost. In diesem Gebiet ist der Anbau von Oliven traditionell und Ayvalık das Mekka. Es tummelten sich beizeiten bis zu 22 Olivenöl-Fabriken. Dazu machen wir aber mal ein Spezial im September. Der Ayvalık Tost erhält seine Besonderheit durch das lokal angebaute Mehl. In jedem Cafe, jeder Strandbar oder am Straßenrand in fahrbahren Mini-Küchen findet sich der Toast. Will man jedoch das Original genießen, geht man zum Avsar Tost. Direkt am Hafen, schräg gegenüber des Fischmarktes säumen sich 7-10 kleine Büdchen in einer engen Gasse. Früher, vor ca. 15 Jahren, waren es nur ein paar dieser Mini-Wagen, die sich dort aufstellten. Nun ist es eine Institution! Ein typischer Toast besteht in der Grundlage aus Brot und Butter. Zunächst wird dieser nach Belieben mit Kaşar (Hartkise aus Kuhmilch), Sosis (Würstchen) oder Sucuk getoastet. Dabei schmiert man noch Butter auf die obere und untere Seite des Toasts (wenig). Danach kommt nach Wunsch Tomate, Turşu (eingelegt Gürkchen), Mayonnaise und Ketschup. Boah… yamm!
Kuşadası
In der Südostägäis liegt das alteingesessene Städtchen Kuşadası (Vogelinsel). In der Nähe befindet sich Ephesus (für die Kulturhungrigen). Die Gegend wird geprägt vom sogenannten Çöp Åžiş (direkt übesetzt Müll-Spieß). Das sind ganze kleine Lammstückchen an Holzspießen (eher Splitter) gegrillt. Die dreht man in einem Häufchen auf Kreuzkümmel und Salz, drückt es ins Brot und nach Belieben Zwiebel und Tomaten dazu. Ein Glas mit geschäumten Ayran gehört dazu. Der berühmteste Rastplatz ist der Meşhur Yandım Çavuş
Åžirince
Das verschlagene Dörfchen ist ca. 8 km von Kusadası entfernt und liegt im Landesinneren. Dort wird Wein angebaut. Die Häuser sind alle restauriert und die Straßen sind gepflastert mit kleinen Ständen. Einen Rot- und einen Weißwein haben wir mitgenommen, mal sehen wann und wo wir ihn trinken.
Susurluk
Auf dem Weg nach Istanbul sind wir mit der Fähre von Bandirma aus gefahren. Ca. 55 km vorher liegt Susurluk, dort muss man Çiğ Börek. essen. Dementsprechend war auch der Andrang auf dem Parkplatz des Restaurants. Mit dem Wissen, dass die meisten schnell zur Fähre müssen, ist der Service zügig. Çiğ Börek ist gewürztes rohes Hackfleisch, umschlungen von Teig in einem Halbkreis geformt. Das Ganze wird frittiert.
Ach ja… war das lecker…




