Ein paar Eindrücke vom Dreh. Die İçli Köfte waren richtig lecker. Wir haben ca. 50 Stück geschafft und haben sie
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Bal - Semih Kaplanoglu
Herzlichen Glückwunsch an Semih Kaplanoğlu für den Gewinn des Goldenen Bären bei der Berlinale 2010. Wir freuen uns sehr für den türkischen Regisseur. Die Bekanntgabe.
Da wir nicht in Berlin waren, konnten wir den Film bisher nicht sehen. Es ist der dritte Teile einer Trilogie (Yumurta – Süt – Bal > Ei – Milch – Honig). Daher Read the rest of this entry »
In Deutschland verkauft sich der Döner insgesamt mehr als die große amerikanische Franchising-Kette. Das ist immer wieder erstaunlich zu hören und gilt schon seit über 10 Jahren. Im Ausland wird der Döner Kebap als deutsches Fast-Food bezeichnet wird. Schön nachzulesen im Standardwerk, wenn man sich für Döner-Herkuft interessiert: Aufgespießt. Wie der Döner über die Deutschen kam.
Aber ist das schon alles? Die zweite Frage, die von einem Deutschstämmigen an einen Türkischstämmigen gestellt wird: „wo gibt es den besten Döner in der Stadt?“ sagt aus, welches Ansehen türkisches Essen in Deutschland hat. Es wird im Allgemeinen reduziert auf die Döner-Bude, oder? Vielleicht noch Lahmacun, die ja „türkische Pizza“ genannt – auch ein Unding finde ich. Man sagt auch nicht italienische Nudeln zu Pasta. Auf den Punkt bringt es genussbereit:
Das mag daran liegen, dass die türkische Küche in Deutschland zum Inbegriff der volksnahen Imbiss-Küche geworden ist. Das hat einerseits damit zu tun, dass die türkischen Gastronomen ursprünglich als Arbeiter nach Deutschland gekommen sind und nicht als Köche, andrerseits mit den traditionellen Lokalen in der Türkei, die in ihren Theken einen ziemlich fest definierten Kanon an vorbereiteten Gerichten anbieten – etwas, was dem Pommesbuden-Wesen in Deutschland ziemlich nahe kommt.
Die Welt bezeichnet die Döner-Kultur als Integrationsfördernd. Dabei ist der Blickwinkel einseitig, Zitat:
Der Döner ist Unterschichtenessen und deutsche Alltagsküche zugleich. In fast jeder Stadt der Republik sind Dönerbuden zu finden, hier wird man satt für wenig Geld. Doch nicht erst seit der Krise Read the rest of this entry »
Umfrage > Çay und Zucker
Feb 4
Wir Türken lieben ja Çay – türkischen Tee – zu fast jeder Tageszeit. Ständig brodelt Wasser in einem Semaver um den Teesud warm zu halten. Aber wie ist es? >>>>
Wieviel Stück Zucker nimmst du im Çay (Tee)?? > türkisches Teeglas! | Bir çay bardagına kaç şeker atıyorsun?
- 2 (40%, 18 Votes)
- 1 (29%, 13 Votes)
- keins | hiç (13%, 6 Votes)
- 3 (13%, 6 Votes)
- 0,5 (4%, 2 Votes)
- 4 – şerbet (1%, 0 Votes)
Stimmen insgesamt | Toplam: 45
Cacık ist aus der heutigen türkischen Küche nicht wegzudenken und wurde laut Aufzeichnungen seit dem 15. Jahrhundert auch am Hof des Sultans zu diversen Speisen gereicht. Zu deftigen, gut gewürzten Kebabs, fritierten und gekochten Gemüsegerichten wird es als Vorspeise oder Beilage gereicht, um die Schärfe des Essens zu nehmen. Der Yogurt liefert leicht verdauliches Calcium, Vitamine und Mineralien. Für Vorspeisen wie Cacık wird meist der Süzme Yogurt verwendet, er ist dicker, cremiger und mit 10% Fettgehalt.
Der in der türkischen Küche verwendete Süzme Yoğurt wird – vergleichbar mit der Herstellung von Topfen aus Quark – traditionell durch das „Abtropfenlassen“ normalen Joghurts in einem Sieb (türkisch süzme) oder einem Baumwolltuch hergestellt. Der auf diese Weise entwässerte Joghurt ist fester und cremiger; mit einem Fettanteil von 10 Prozent entspricht er einem Sahnejoghurt.
Der frische, leichte Geschmack von Yogurt, Gurke und Dill wird, mit ein wenig frischem Brot zu einem Geschmackserlebnis. Wir haben dieses Standardrezept auf Video, ihr könnt euch die Zubereitung anschauen.
Kleiner Hinweis: Wir schneiden die Gurken klein und reiben sie nicht. Durch das Reiben verlieren die Gurken zuviel Flüssigkeit wodurch das Cacık zu sehr verwässert.
Das Rezept: Cacık ~ Türkisches Tzaziki
Zutaten
weitere Zutaten (nach Geschmack)
Zubereitung
Die erste Begegnung zwischen Türken beginnt typischerweise immer mit der Frage: Nerelisin hemşerim? Woher bist du, mein Landsmann?
Diese Frage beschäftigt mich jedesmal aufs neue. Denn sie ist für mich nicht so einfach zu beantworten (auch nicht für euch laut Umfrage). Wie soll das auch gehen? Bin in Essen (Deutschland) geboren, in Düsseldorf (auch Deutschland) aufgewachsen und meine Eltern komen aus Ankara, Türkei. Wobei mütterlicherseits meine Großeltern alle vier Jahre den Wohnort gewechselt haben und die väterlicherseits teils aus dem alten Selanik (damals Osmanisches Reich heute Thessaloniki, Griechenland) und teils aus Izmir (Türkei) sind. Was antworte ich denn jetzt?
Dem türkischen Landsmann sage ich direkt: „Biz Ankara’liyiz – wir sind aus Ankara!“
Darauf kommt die Folgefrage: „Peki, hangi semt – welches Viertel denn?“
…und dann hört es auch schon fast auf. Bis auf die Besuche im Sommer bei den Verwandten kenne ich Ankara nicht im Detail. Kenne nicht die Unterschiede zwischen den Stadtvierteln, den Schulen oder wo man das beste Ankara Tava essen kann. Die Unterhaltung führt in die Ungewissheit. Der Landsmann ist verwirrt, denn das entspricht nicht seinem typischen Bild. Ein Türke, der nicht über seine Herkunftsstadt Bescheid weiß?! Aber wenn ich ihnen antwortet: „Düsseldorf şehrinden, Almanya’dan geliyorum – Ich bin aus Düsseldorf, Deutschland.“, dann wird das gar nicht ernst genommen und gefragt, wo denn meine Eltern her sind… und das Spiel geht von vorne los. Ist das nur bei uns so? Bei mir, dem türkischen Rheinländer? Read the rest of this entry »



