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Das blaue Auge gegen den bösen Blick – nazar boncuk

Das blaue Auge - nazar boncuk

Das blaue Auge findet ihr in vielen deutsch-türkischen Haushalten, Autos und auf vielen anderen wertvollen und schönen Gegenständen. Es soll vor dem neidischen oder missgünstigen Blicken Anderer schützen.

Das blaue Auge gegen den bösen Blick, auch nazar boncuk oder nazarlık genannt, kennt ihr ganz bestimmt oder habt es schon einmal irgendwo gesehen. Im Urlaub in der Türkei oder in deutsch-türkischen Wohnungen wird es Euch auf Schritt und Tritt begegnen. Aber was steckt genau hinter diesem Talisman?

Hier eine kurze Erläuterung

Einem Aberglauben des türkischen Volkes nach, besitzen Menschen mit blauer Augenfarbe den unheil bringenden, neidischen Blick. Um diesen bösen Blick oder auch nazar abzuwenden tragen viele Menschen ein blaues Auge. Sozusagen als Gegenzauber, der die böse Wirkung aufheben oder unschädlich machen soll.

Natürlich können auch Menschen mit anderer Augenfarbe den neidischen und missgünstigen Blick haben, weshalb viele Türken wertvolles Hab und Gut mit einem blauen Auge oder Boncuk schützen. Meist wird es an Stellen plaziert, wo man es nicht übersehen kann. Frei nach dem Motto: “dein Neid kann mir nichts antun, geb’ dir keine Mühe“. In Auto und LKW direkt am Innenrückspiegel (wo natürlich auch noch ganz viele andere Dinge baumeln), über der Einganstür in der Wohnung oder am Kragen von Kleinkindern und Bräuten.

Im englischen bezeichet man das blaue Auge auch als Evil Eye. Es gibt inzwischen unzählige Formen und Varinaten des boncuk (gesprochen: bon-dschuk). Ihr solltet auf keinen Fall versäumen einen als Souvenir für euch oder für Freunde mitzunehmen…Man kann ja nie wissen wo das böse Auge lauert = Ne olur ne olmaz ;)

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In der türkischen Küche wird Suppe “getrunken”

Tarhana Suppe

Das Wetter bewegt sich langsam in die wärmeren Temperaturen und der Sommer naht. In der Türkei hat meine Oma immer eine kalte Joghurtsuppe gemacht, die wir an heißen Sommertagen (direkt aus dem Kühlschrank) sehr genossen haben…sweet memory! :)

Auch in den Wintermonaten oder als klassische Vorspeise sind Suppen ein unverzichtbarer Teil der türkischen Küche. Mercimek Çorba(„Rote Linsensuppe“), Ezo Gelin Çorbası („Die Suppe der Braut Ezo“), Yayla Çorbası („Almsuppe“), Tarhana Çorba („Tarhanasuppe“) und die İşkembe Çorbası („Kuttelsuppe¡“) sind wohl die bekanntesten Suppen unter ihnen.

Die genaue Anzahl ist jedoch unbekannt, es gibt vielfältige Suppen mit Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchten, Joghurt oder Kombinationen der Zutaten. Viele Regionen haben eigene Varianten der Suppenrezepte, einige von ihnen werden kalt verzehrt. In der Türkei ist es durchaus auch üblich zum Frühstück eine Suppe zu essen. In jedem größeren Dorf gibt es lokale Suppenküchen Çorbacı“ die den ganzen Tag verschiedenste Suppe anbieten. Dazu wird natürlich nur frisches Weißbrot gereicht. Da die Suppen auch sehr reichhaltig an Zutaten sind, sättigen sie und geben Kraft für den Tag. Eine weitere Sitte ist auch das Suppe trinken nach eine durchzechten Nacht. Klassisch wird dann İşkembe çorbası gereicht.

Übrigens wird in der türkischen Sprache eine Suppe nicht gegessen sondern getrunken. ;) „Hadi, çorba içmeye gidelim“ > „Los, lass uns Suppe trinken gehen“

Umfrage

Dazu möchten wir mal wieder ein Umfrage starten: welche ist Eure Lieblingssuppe?

Deine türkische Lieblingssuppe? (max. 3)

  • Mercimek çorbası (Rote Linsensuppe) (57%, 109 Votes)
  • Tarhana çorbası ("Tarhana-Suppe") (22%, 42 Votes)
  • Yayla çorbası ("Almsuppe") (20%, 38 Votes)
  • Şehriyeli tavuk çorbası (Hühnersuppe mit Reisnudeln) (16%, 31 Votes)
  • İşkembe çorbası ("Kuttelsuppe") (15%, 28 Votes)
  • Ezo gelin çorbası ("Die Suppe der Braut Ezo") (14%, 26 Votes)
  • Domates çorbası (Tomatensuppe) (12%, 23 Votes)
  • Yeşil mercimek çorbası (Grüne Linsensuppe) (7%, 13 Votes)
  • Patates çorbası (Kartoffelsuppe) (5%, 10 Votes)
  • Sebze çorbası (Gemüsesuppe) (5%, 10 Votes)
  • Mahluta çorbası ("Mahluta-Suppe") (-73%, 3 Votes)

Stimmen insgesamt | Toplam: 190

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Unsere Rezepte und Videos sind kostenlos!… oder… Spenden mit Flattr!

Wir lieben unser Hobby. Wir kochen mit Leidenschaft und hinterfragen die kulturellen Hintergründe der türkischen Rezepte. Das versuchen wir so oft es geht mit euch auf diesem Blog und den Videos zu teilen. Aufgrund der vielen Kommentare die wir auf Facebook und hier erhalten, freuen wir uns auch sehr, dass unsere Beiträge recht beliebt sind. Es kommen viele Wünsche: „Wir wollen … Manti, Içli Köfte, Lahmacun etc.“ Wir sind auch dabei, das alles zu drehen, zu schneiden, Rezepte schreiben und hier zu veröffentlichen!!
Es ist aber so, dass wir KochDichTürkisch nebenbei produzieren. Einfach, weil es uns so Spaß macht. Jedoch fehlt uns die Zeit, die man gerne in dieses Projekt reinstecken möchte. Damit man Zeit hat, müsste man ein wenig damit verdienen, denn dann ergibt sich auch die Möglichkeit in anderen Bereichen weniger zu arbeiten. Nur zur Zeit verdienen wir so gut wir gar nichts an dieser Seite. Die Werbung, die von Google oder Amazon eingeblendet  wird erzeugt keine nennenswerten Beträge, bzw. haben wir nach 3 Jahren noch keine Zahlung erhalten. Wir bezahlen den WebServer und stecken viel Zeit in Recherche und Videoschnitt. Davon lässt sich nicht leben… leider!
Wir wollen nun damit beginnen einige Verdienstmöglichkeiten zu testen. Die erste Möglichkeit bietet uns nun Flattr. Ein Dienst, der auf das Prinzip “Gefällt mir, ich spende” beruht. Ihr seht jetzt unter jedem Artikel einen Flattr-Button. Wenn ihr also auch einen Flattr-Account habt und den Button klickt, bekommen wir einen Betrag zugeschrieben, den ihr definiert! Sehr gut hier erklärt!! Das ist schon mal ein Anfang.

Ansonsten sind wir auch offen für Angebote. Falls sich also ein Unternehmen oder Verlag für unsere Inhalte interessiert, so meldet euch einfach bei uns: Orhan

Gemäß dem Motto: Türkisch Kochen auf Deutsch – Integration geht durch den Magen – wir lieben die türkische Küche!

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SchreibDichTürkisch ~ oder warum das weiche G fast stumm ist?

Es leben in Deutschland nun doch schon seit ein paar Jahrzehnten Menschen mit nicht-typisch-deutschen Namen. Das ist nichts Neues, oder? Ob es nun ein ostdeutscher Name ist, der sich eingebürgert hat, z.B. Schimanski oder eher südländisch z.B. Şahin, es ist nicht mehr nur Müller, Schmidt, Schneider… Bei den türkischen Namen wird mit Yılmaz Platz 587 in der Liste der Read the rest of this entry »

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Umfrage > Çay und Zucker

Çay

Cay

Wir Türken lieben ja Çay – türkischen Tee – zu fast jeder Tageszeit. Ständig brodelt Wasser in einem Semaver um den Teesud warm zu halten. Aber wie ist es? >>>>

Wieviel Stück Zucker nimmst du im Çay (Tee)?? > türkisches Teeglas! | Bir çay bardagına kaç şeker atıyorsun?

  • 2 (40%, 18 Votes)
  • 1 (29%, 13 Votes)
  • keins | hiç (13%, 6 Votes)
  • 3 (13%, 6 Votes)
  • 0,5 (4%, 2 Votes)
  • 4 – şerbet (1%, 0 Votes)

Stimmen insgesamt | Toplam: 45

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Pide ~ türkisches Fladenbrot oder mehr?

Pide ist in der türkischen Küche (Mutfak) so verankert wie die Kartoffel in der deutschen Küche. Dabei sollte man wissen, dass zu jedem Gericht (fast) immer Brot gereicht wird. Es gehört einfach dazu. Der kulturelle Hintergrund ist im Islam zu finden, denn Brot ist heilig, ja sogar heiliger als der Koran. Fällt Brot auf den Boden so ist es fast eine Sünde, die mit 3-maligem „Küssen an die Stirn heben“ wieder aufgehoben wird. Brot macht satt und kann in trockenem Zustand immer noch den Hunger tilgen. Daher sagt man: Oğlan olsun deli olsun, ekmek olsun kuru olsun > Hauptsache Jungen so sollen sie verrückt sein, ist Brot da soll es trocken sein – aber kommen wir zu den Pide-Arten.

Der/die/das Pide (schon wieder das Artikelproblem) ist ein Fladenbrot aus Hefeteig. Im türkischen und arabischem Raum wird es manchmal mit etwas Öl oder Butter im Steinofen gebacken. Runde oder länglich flache Formen, mit oder ohne Rautenmuster sind die klaren Kennzeichen des Pide. Sesam oder Kümmel als Verfeinerung oben drauf sind typische Merkmale. Dabei fällt mir ein, dass meine Eltern von Kümmel und Kartoffel Vereinen im Deutschland der 70er erzählten. Im Internet find ich gar nichts darüber. :-( Kennt ihr das noch? Na ja – ich erinnere mich zu köstlichst daran, wenn meine Mutter mich zum Saray geschickt hat. Die einzige Bäckerei damals (80er), die frisches Brot und Pide gebacken hat. Außen knusprig innen fluffig – den Rand hat man auf dem Nachhauseweg abgerupft und gegessen. Saulecker! Jedes Mal hat meine Mama geschimpft (aber mit einem lächelnden Auge, denn sie macht es auch so!). Read the rest of this entry »

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